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6 einfach umsetzbare Tipps, um Fehler beim E-Mail-Marketing zu vermeiden

Das E-Mail-Marketing ist für viele Unternehmen der wirkungsvollste Marketing-Kanal. Die E-Mail hat den Werbebrief beinahe vollständig ersetzt. Sie ist einfach und preiswert zu erstellen. Die Auftrags- und Bestellraten aus E-Mail-Marketing-Aktionen toppen oft jedes andere Marketing-Medium.
 

Vermeiden Sie typische Fehler bei Ihren E-Mailings - wir zeigen Ihnen wie.
Bildquelle: fotolia.de


Es gibt Gründe für den Siegeszug der E-Mail-Kommunikation mit Kunden: Statt schwere Kataloge per Post zu verschicken, ist ein E-Mail-Newsletter deutlich kostengünstiger, umweltfreundlich und kann auch einmal adhoc versendet werden.

Über die im E-Mail-Newsletter enthaltenen Links zu Website und Onlineshop ist der Weg zum sofortigen Einkauf von Produkten und Dienstleistungen sehr kurz. Durch das umfassende Messen von Öffnungsraten, Klickraten und Conversion-Zahlen ist jede E-Mail-Aktion sofort auf Erfolg prüfbar.

Damit Ihr E-Mail-Marketing so erfolgreich wird, sollten Sie aber einige wichtige Kriterien beachten. In diesem Artikel nennen wir Ihnen die häufigsten Fehler beim E-Mailversand und geben Ihnen sechs Tipps, wie Sie diese vermeiden können!
 

Sechs vermeidbare Fehler, die erfolgreiches E-Mail-Marketing behindern:

 


Fehler 1: Viele E-Mails bringen viele Kunden

Sicherlich haben Sie sich Gedanken darüber gemacht, in welchen Abständen Sie Ihre Kunden anschreiben möchten. Dabei stellt sich die Frage: Welche E-Mail-Frequenz ist für Ihre Kunden passend?

Auch ein E-Mail-Marketing-Experte wird Ihnen diese Frage nicht so leicht beantworten können. Sie richtet sich nach der Information, die sie an Ihre Kunden versenden!

So ist es durchaus sinnvoll, dass ein Unternehmen, das Coupons oder Schnäppchen an seine Kunden versendet, dies täglich tut. Beim Newsletter eines Online-Brillen-Anbieters würden die Abonnenten bei einem täglichen Versand den Newsletter garantiert schnell abbestellen.

Natürlich ist eine gewisse Penetranz in der Kundenkommunikation unerlässlich. Mailen Sie Ihren Kunden also durchaus regelmäßig. Finden Sie aber heraus, welche Frequenz für Ihre Kunden sinnvoll ist - welche Frequenz für Ihre Kunden akzeptabel erscheint!

Erfolgreiches E-Mail-Marketing definiert sich nicht an der Häufigkeit des Versandes, sondern stets am Informationsgehalt der E-Mails und den aus ihnen resultierenden Auftrags- und Bestellraten!
 

Fehler 2: Nichtssagende, uninteressante Betreffzeilen

Das Erste, was Ihre potenziellen Kunden von Ihrer E-Mail zu Gesicht bekommen, ist die Betreffzeile. Deshalb sollten Sie auf die Betreffzeile Ihrer E-Mail-Newsletter besonders viel Zeit und Mühe verwenden.
 

Beachten Sie folgende Kriterien für Ihre Betreffzeile:

  • Schreiben Sie kurz und knapp (ca. 40 Zeichen).
  • Geben Sie den Inhalt Ihres E-Mail-Newsletters wieder.
  • Binden Sie die wichtigsten Keywords gleich vorne ein.
  • Verzichten Sie auf Absender- und Empfänger-Name.
  • Verwenden Sie keine ungewöhnlichen Sonderzeichen.

Es ist wichtig, dass Sie mit der Betreffzeile die Aufmerksamkeit Ihrer Leser wecken!

Wenn der Leser im Betreff einen Mehrwert für sich ausmachen kann, ist dies ein attraktiver Anreiz, die E-Mail durch Anklicken zu öffnen. Einen Mehrwert schaffen Sie durch nützliche und interessante Informationen, zum Beispiel Anleitungen, Checklisten und andere Ansätze zu Problemlösungen.

Lesen Sie dazu mehr in unserem Blogpost „Gute Betreffzeilen im Newsletter-Marketing“.
 

Fehler 3: Der Versand nicht personalisierter E-Mails

Eine E-Mail ohne persönliche Ansprache des Empfängers wird sehr viel eher als Werbemail oder Spam-Nachricht verstanden als eine personalisierte E-Mail-Botschaft. Und ja - dies trifft auch auf Newsletter und Aktionsmails zu.

Egal, welche Form von Marketing Sie betreiben - es ist immer von Vorteil, die Adressaten persönlich anzusprechen. Damit schaffen Sie eine vertraute Kommunikationsebene - schließlich signalisieren Sie dem Kunden, dass er Sie bereits kennt.

Eine E-Mail ist die Kontaktaufnahme zwischen Menschen. Vermeiden Sie eine Kunden-Kommunikation, die danach aussieht, als würde ein großes Unternehmen mit einem kleinen Kunden sprechen. Setzen Sie stattdessen auf einen Dialog auf Augenhöhe.

Wenn Sie also die Mailing-Empfänger persönlich ansprechen, dann machen Sie deutlich, dass hier eine E-Mail von Mensch zu Mensch geht. Dies gelingt am besten, wenn der Absender eben auch eine Person mit persönlicher E-Mail-Adresse ist - und nicht einfach nur das info-Postfach.

Ähnlich wirkungsvoll ist ein Editorial zum Start in den Newsletter. Diese einführenden Worte, in einem persönlichen Stil gehalten und mit Ihrem Namen unterschrieben, sind wahre Türöffner zu allen danach folgenden Inhalten der E-Mail.

Bei der persönlichen Anrede sollten Ihnen aber keinesfalls Fehler unterlaufen. In dieser Infoseite unserer Website listen wir für Sie alle korrekten Anrede- und Schlussformeln für Mailingaktionen übersichtlich auf.
 

Fehler 4: E-Mailings ohne wertvollen Inhalt

An eine goldene Regel sollten Sie immer denken: Kommen Sie auf den Punkt!

Kein Mensch liest gerne Texte, die ihm keinen Mehrwert liefern. Deshalb ist der Inhalt Ihrer E-Mail das Wichtigste!

Überlegen Sie sich, was Ihre Kunden interessiert und von welchen Informationen sie profitieren. Das können unterschiedliche Themen sein. Spannende Neuigkeiten sind für jeden Leser interessant! Auch Produkt-Neuheiten, Schnäppchen-Angebote und Informationen rund um die alltägliche Nutzung Ihrer Produkte sind relevant.

Kunden mögen außerdem das Gefühl, durch ihre engere Bindung ans Unternehmen bei Neuigkeiten einen Zeitvorsprung zu haben, der ihnen Vorteile verschafft. Lesen Sie dazu mehr in unserem dskom-Blogbeitrag: „Gute Anlässe für E-Mail-Newsletter an Ihre Kunden“.
 

Fehler 5: Fehlender Call-to-Action im Mailing-Versand

Mit jedem E-Mailing, das Sie an Ihre Kunden schicken, verfolgen Sie ein bestimmtes Ziel. Dieses Ziel sollte sich in einer klaren Aufforderung an Ihre Leser äußern - dem Call-to-Action.

Fehler 5: Fehlender Call-to-Action im Mailing-Versand


Der Call-to-Action - die Handlungaufforderung - muss möglichst kurz und prägnant sein. Das kann ein „Kaufen Sie jetzt“, ein „Bestellen Sie noch heute“, ein „Informieren Sie sich hier“ oder ein „Rufen Sie gleich an“ sein. Der Call-to-Action ist immer mit einem weiterführenden Link zur Landingpage Ihrer Website oder Ihrem Onlineshop verbunden.

Durch den Call-to-Action weiß der Leser, warum er diese E-Mail lesen sollte und was als nächster Schritt von ihm erwartet wird. Das muss nicht marktschreierisch daherkommen. Es muss aber schon deutlich machen, welche Möglichkeit dem Kunden offeriert wird und was ihm ohne dieses Angebot entgehen würde!

In unserem Onlinemarketing-Blog auf SEO-Profi-Berlin.de finden Sie einen Fachbeitrag, der sich ausschließlich um den Call-to-Action als Direktmarketing-Instrument dreht!
 

Fehler 6: E-Mail-Newsletter mit zu großen Bilder verschicken

Achten Sie mal auf die E-Mails und Newsletter, die Sie selbst erhalten. Selbst in den Newslettern renommierter Unternehmen sind die eingebundenen Bilddateien oft zu groß!

Bilder und Fotos sind wichtige Elemente in einem Mailing. Allerdings ist eine E-Mail keine Druckdatei, deshalb sind zu große Bilddateien hier völlig fehl am Platz. Vermeiden Sie, dass Ihre Kunden sich erst durch große Bilddateien scrollen müssen, bis sie zum Kern Ihrer Nachricht vordringen können.

Wenn das E-Mail-Programm des Kunden die Bilder nicht oder erst nach einer Aktivierungsaufforderung anzeigt, entsteht in Ihrer E-Mail eine Freifläche. Auch aus diesem Grund sind kleinere Bilder empfehlenswert.

Alle angezeigten Bilder sollten in Ihrem Mailprogramm in der gleichen Größe hinterlegt sein – schneiden Sie also die Bildgröße für den E-Mail-Newsletter mit einem Bildbearbeitungsprogramm zurecht oder verkleinern Sie das Bild entsprechend. So vermeiden Sie lange Ladezeiten im Hintergrund!
 

Fazit und Extra-Tipp für Ihr E-Mail-Marketing

E-Mail-Newsletter sind ein äußerst erfolgreiches Mittel für Ihren Marketing-Mix. Mit ihnen können Sie sich regelmäßig ins Gedächtnis der Kunden rufen und den Verkauf gezielt ankurbeln.
 

Dabei sollten Sie einige wichtige Kriterien beachten:

  • eine optimal auf Ihre Kunden abgestimmte E-Mail-Versand-Frequenz,
  • kurze und interessante Betreffzeilen,
  • personalisierte E-Mails mit interessanten Inhalten,
  • nicht zu große und aussagekräftige Bilder,
  • einen starken Call-to-Action!


Unsere Empfehlung für Ihr professionelles E-Mail-Marketing: Stellen Sie sich schon frühzeitig einen Marketing-Kalender mit den möglichen Themen und geeigneten Zeitpunkten für Ihre E-Mailings und Newsletter zusammen. So mailen Sie regelmäßig an Ihre Kunden und verpassen keinen wichtigen Termin!
 

Wir helfen Ihnen gerne auch bei diesen Marketing-Themen:

 

 

Schon seit 2002 kümmert sich das Team der dskom GmbH um das Dialog- und Direktmarketing von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Melden Sie sich bitte bei uns, wenn Sie Fragen rund um das E-Mail-Marketing haben. Unser Dialogmarketing-Geschäftsführer Harry Schäfer steht Ihnen gern Rede und Antwort!

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