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Darf man Kunden einfach anschreiben? Recht und Risiken im Direktmarketing

Jeder Marketing-Verantwortliche steht irgendwann vor der Frage, wie er seine bestehenden Kunden direkt ansprechen und wie er neue Kunden gewinnen kann. Das Direktmarketing bietet dafür gute Möglichkeiten. Es gibt in der direkten Kundenansprache aber auch rechtliche Grenzen, die Unternehmen nicht überschreiten sollten. Wir erklären es genauer.

Dies sind die drei gängigsten Möglichkeiten, Kunden direkt anzuschreiben: per Brief-Post, per E-Mail und per Fax. Diese drei Direktmarketing-Kommunikationskanäle haben Vorteile und Nachteile. Für Marketing-Verantwortliche ist dabei besonders wichtig zu wissen: Was ist erlaubt und was nicht?

Mailing-Aktionen per Brief-Post

Mailing-Aktionen per Brief-Post
Bildquelle: Gerhard Hermes / pixelio.de


Eine Direktmarketing-Aktion per Post ist grundsätzlich erlaubt. Ob ein Brief, ein Flyer oder ein ganzer Katalog versendet werden soll - per Post können Sie Ihre Botschaft sowohl an Bestandskunden als auch an Neukunden schicken.

>> Das hat sich auch nicht durch die Wirksamwerdung der DSGVO am 25. Mai 2018 geändert!

Ein Vorteil von Postsendungen: Sie können sehr umfangreiche Informationen enthalten. So kann ein ganzes Portfolio an Flyern, Informationen und Angeboten beigefügt werden. Hinzu kommt als weiterer Vorteil die Haptik einer physisch per Post zugestellten Werbebotschaft. Wer hier auf Gestaltung und Design achtet, kann beim Empfänger einen AHA-Effekt auslösen.

Der Nachteil: Mailing-Aktionen per Post sind im Vergleich zu anderen Marketing-Aktivitäten pro Empfänger sehr teuer. Nicht nur die Gestaltung und der Druck der Werbematerialien sind aufwändig - auch Verpackung, Porto und sonstige Versandkosten müssen hinzukalkuliert werden.

Dennoch ist ein Postversand eine gute Möglichkeit, um Bestandskunden zu reaktivieren und einen neuen Kundenstamm aufzubauen - gerade dann, wenn das Postmailing sehr hochwertig gestaltet wurde.

Sind E-Mailings und Massenfax-Aussendungen erlaubt?

Sind E-Mailings und Massenfax-Aussendungen erlaubt?
Bildquelle: Q.pictures / pixelio.de


Egal ob Anruf, E-Mail oder Fax - jede Form von Direktmarketing jenseits der "klassischen Briefpost" ist nur dann erlaubt, wenn der Kunde seine Einwilligung erteilt hat. Das bedeutet, dass der Empfänger entweder seine schriftliche Zustimmung gegeben oder online pro-aktiv ein entsprechendes Kästchen angeklickt hat.

Für diese strikte Regel gibt es eine Ausnahme: Kunden, zu denen bereits eine Geschäftsbeziehung besteht, dürfen angeschrieben werden. Allerdings muss sich der Inhalt der Werbung in derselben "Produktkategorie" bewegen, in der eben jener Kunde ursprünglich kaufte, als er zum Kunden wurde.

So reicht es also für einen elektronischen Mailingversand nicht aus, dass eine Person irgendwann einmal eine Angebotsanfrage ausgelöst hat. Allein diese Anfrage lässt nämlich noch keine Geschäftsbeziehung im Sinne des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) entstehen.

Die Vorteile des E-Mail-Marketings

Darf man Kunden einfach anschreiben? Direktmarketing und Recht!
Bildquelle: I-vista / pixelio.de


Der E-Mail-Versand ist eine sehr unkomplizierte und günstige Möglichkeit, um mit Bestandskunden in Kontakt zu bleiben und die Stammkundenbeziehung dauerhaft zu pflegen. Mit einem E-Mail-Newsletter erreichen Sie Ihre Kunden jederzeit und beinahe überall. Sie können über integrierte Links schnell auf Einladungen, Aktionen und Angebote reagieren und direkt auf die Werbenachricht antworten.

Wo liegen die Nachteile beim E-Mail-Marketing? E-Mails können schnell im Spam-Ordner landen und sind ein schnelllebiges Medium mit zum Teil recht niedrigem Aufmerksamkeitsgrad. Arbeiten Sie bei der Erstellung und dem Versand einer E-Mail-Marketing-Aktion mit einer professionellen Mailingversand-Agentur zusammen, dann minimieren Sie allerdings diese Nachteile.

Eine erfahrene Mailing-Agentur kann nicht nur bei den technischen Fragestellungen, wie CSA-zertifizierten Servern, helfen. Eine E-Mail-Marketing-Agentur steht dem Versender auch bei professioneller Gestaltung und der Einhaltung üblicher Versand-Standards zur Seite.

Sie haben Fragen zum E-Mail-Marketing an Bestandskunden? Dann setzen Sie sich doch bitte mit unserem E-Mail-Marketing-Profi Harry Schäfer in Verbindung!

Die Vorteile des Fax-Marketings

Die Vorteile des Faxmarketings
Bildquelle: brit berlin / pixelio.de


Auch der Faxversand ist eine preiswerte Möglichkeit der Kunden-Kommunikation. Auch hier gilt: Angeschrieben werden darf, wer sein Einverständnis gegeben hat oder schon Kunde des werbenden Unternehmens ist.

Mit Hilfe des Faxmarketings sind vor allem jene Zielgruppen sehr gut zu erreichen, die - aus sehr verschiedenen Gründen - keinen ständigen E-Mail-Zugriff haben. Restaurant-Betreiber gehören zu diesen Menschen, ebenso wie kleine Einzelhändler. Aber auch Handwerker, Rechtsanwälte und alle Berufsgruppen, die viel mit Verträgen und Bestellformularen hantieren, sind regelmäßige Benutzer von Faxgeräten.

Größter Vorteil eines Werbe-Faxversands: Ein Fax landet nicht im Spam-Ordner! Hinzu kommt der Fakt, dass Faxmailings auffallen - dieser Marketingkanal wird nur selten bedient, weshalb einem empfangenen Fax oft deutlich mehr Aufmerksamkeit zuteil wird als einer E-Mail.

Sie haben Fragen zu Faxmailings? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zu unseren Faxversand-Experten Harry Schäfer und Serena Trommer auf. Sie helfen Ihnen gerne weiter!

Die Risiken unerlaubten Direktmarketings

Was geschieht, wenn man trotz fehlender Einwilligung des Empfängers an Nicht-Kunden elektronische Mailings per E-Mail, Fax oder auch per SMS verschickt? Die Risiken sind unterschiedlich groß!

Im besten Falle löscht der Empfänger einfach nur die E-Mail oder zerreißt das Fax. Im schlimmeren Fall kann unverlangt verschickte Werbung zu einer Abmahnung durch den Empfänger führen. Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihre Ideen im gesetzlich zulässigen Rahmen liegen, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu einem erfahrenen Rechtsanwalt auf.

Fazit: Der Mailing-Versand lohnt sich, solange man es richtig macht

E-Mail-Marketing und Faxversand sind gut messbare und kostengünstige Kanäle des Direktmarketings. Die regelmäßige Bestandskunden-Ansprache ist leicht zu organisieren und verspricht höhere Umwandlungsraten als Sie es aus der Neukunden-Akquise gewohnt sind.

 

 


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